Unsere liebsten Garküchen und Nachtmärkte – und worauf du beim Essen unterwegs achten solltest.
Bangkok ist die einzige Stadt, in der wir unseren Ernährungsplan komplett den Straßenständen überlassen haben – aus gutem Grund, denn nirgendwo sonst haben wir für so wenig Geld so gut gegessen. Dieser Guide ist keine vollständige Liste, sondern eine Sammlung der Stände, zu denen wir bei jedem Bangkok-Besuch zurückkehren.
Der Rot-Fai-Nachtmarkt war unser erster Stopp: ein Labyrinth aus Grills, Ständen und Vintage-Ständen dazwischen, bei dem man sich am besten einfach treiben lässt. Matze hat sich dort durch gefühlt jede Variante von gegrilltem Fleisch am Stiel gegessen, während Flo konsequent bei den Nudelgerichten geblieben ist – eine Aufteilung, die sich über die Jahre bewährt hat.
In Chinatown, entlang der Yaowarat Road, wird es nach Einbruch der Dunkelheit erst richtig lebendig: Garküchen mit Wok-Pfannen so groß wie Autoreifen, Dampf, der sich mit den Neonlichtern der Schilder vermischt, und eine Geräuschkulisse aus zischendem Öl und rufenden Verkäufern. Hierher kommen wir inzwischen gezielt für gebratene Austern und Krabben-Omelett.
Unser wichtigster Tipp nach mehreren Besuchen: den Ständen mit der längsten Schlange aus Einheimischen folgen, nicht denen mit der besten Beleuchtung für Fotos. Und immer ein paar Baht mehr einplanen, als man denkt – man bereut in Bangkok garantiert nie den einen Stand, den man noch probiert hat.
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