Von Sevilla über Ronda bis an die Costa de la Luz – unsere komplette Route inklusive Übernachtungstipps.
Die Idee für diesen Roadtrip ist an einem regnerischen Novemberabend in Salzburg entstanden, mit einer Landkarte auf dem Küchentisch und der festen Überzeugung, dass wir im nächsten Frühling zehn Tage lang quer durch Andalusien fahren würden. Herausgekommen ist eine Route, die uns mehr Sonne, mehr Tapas und mehr Umwege beschert hat, als wir am Anfang eingeplant hatten.
Die ersten drei Tage haben wir uns komplett von Sevilla verschlucken lassen: der Real Alcázar mit seinen maurischen Innenhöfen, eine Flamenco-Show in einer Bar, die von außen aussah wie eine Lagerhalle, und Tapas-Runden, die sich über den ganzen Abend gezogen haben. Matze hat sich dabei angewöhnt, jedes Lokal nach der Anzahl der Stammgäste zu bewerten – je voller mit Locals, desto besser das Essen.
Von Sevilla ging es weiter nach Ronda, wo die Puente Nuevo so tief über die Schlucht gespannt ist, dass wir beide für einen Moment kurz den Atem angehalten haben. Wir sind nicht nur über die Brücke, sondern auch den Weg hinunter in die Schlucht gelaufen, um sie von unten zu sehen – der bessere, aber deutlich schweißtreibendere Blickwinkel.
Den Abschluss hat die Costa de la Luz gemacht, wo in Tarifa der Wind so zuverlässig bläst, dass halb Europa dort scheinbar nur zum Kitesurfen hinfährt. Wir haben es nicht bis aufs Board geschafft, dafür aber jeden Abend am Strand gesessen und zugesehen, wie die Sonne gleichzeitig über dem Atlantik und – bei klarer Sicht – über der afrikanischen Küste am Horizont untergegangen ist.
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In diesem Artikel zeigen wir die schönsten bekannten Ecken. Unsere wirklichen Geheimtipps zu Spanien – abseits der üblichen Routen – teilen wir persönlich als kleinen One-Pager, wenn du uns kurz schreibst.
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