Die besten Parks und Tempel zur Hanami-Saison – und wie du den größten Menschenmassen ausweichst.
Die Kirschblüte in Kyoto exakt zu timen, ist eine Wissenschaft für sich: Die Saison dauert nur etwa zwei Wochen, verschiebt sich von Jahr zu Jahr um mehrere Tage, und die schönsten Plätze sind meist zuerst wieder blätterlos. Wir haben mehrere Kirschblüten-Vorhersagen verglichen, bevor wir unsere Flüge gebucht haben.
Der Maruyama-Park war unser erster Stopp – tagsüber voller Picknick-Gruppen unter blühenden Bäumen, abends dann beleuchtet und deutlich romantischer, wenn die Menschenmassen etwas abgenommen haben. Genau diese Verwandlung von Tag zu Nacht macht den Park für uns zum besten Startpunkt für alle, die Hanami zum ersten Mal erleben.
Der Philosophenweg, ein schmaler Kanal-Spazierweg gesäumt von hunderten Kirschbäumen, war unser ruhigerer Programmpunkt: früh am Morgen fast menschenleer, mit Blütenblättern, die langsam auf das Wasser fallen. Ein Spaziergang, für den wir uns bewusst Zeit genommen haben, statt ihn nebenbei abzuhaken.
Unser wichtigster Tipp für alle, die selbst planen: lieber flexible Reisedaten wählen als ein festes Datum, und die Vorhersage bis kurz vor Abflug im Auge behalten. Kommt man eine Woche zu früh oder zu spät, sieht man zwar immer noch ein wunderschönes Kyoto – aber eben nicht die kurze, fast schon surreale rosa Wolke, wegen der die ganze Stadt für zwei Wochen im Ausnahmezustand ist.
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In diesem Artikel zeigen wir die schönsten bekannten Ecken. Unsere wirklichen Geheimtipps zu Japan – abseits der üblichen Routen – teilen wir persönlich als kleinen One-Pager, wenn du uns kurz schreibst.
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